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Irvin David Yalom wurde am 13. Juni 1931 in Washington, USA, als Sohn russischer Einwanderer geboren. Seine Familie war kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges aus einem kleinen Dorf nahe der polnischen Grenze ausgewandert.
Er ist gleichermaßen als Psychoanalytiker wie als Schriftsteller weltweit bekannt und anerkannt. Mehr als 40 Jahre unterrichtete er als Professor an der Eliteuniversität Stanford in Kalifornien. Während dieser Zeit schrieb er zahlreiche Bücher über seine Arbeit als Therapeut.
Sein Lehrbuch über Gruppentherapie, das er 1970 veröffentlichte, gilt noch immer als Standardwerk der Psychotherapie. Yalom leitete und initiierte als einer der Ersten eigene Therapiegruppen für Todkranke. Seine bekanntesten Arbeiten über Psychotherapie sind:
Mit „Und Nietzsche weinte“ (When Nietzsche Wept) veröffentlichte Yalom 1992 seinen ersten Roman.
Es folgten 1997 „Die rote Couch“ (Lying on the Couch – ein Wortspiel, das man mit „Auf der Couch liegen/lügen“ wiedergeben könnte) und 2005 „Die Schopenhauer-Kur“.
Sein aktuellstes Buch ist „Ein menschliches Herz“ (btb), das gerade erschienen ist und das Leiden eines Freundes an den Folgen des Holocaust schildert.