Biographie Toni Morrison

1931
18. Februar: Chloe Ardelia Wofford wird als zweites von fünf Kindern von George und Ella Ramah Wofford in Lorain, Ohio, geboren. Die ältere Schwester Lois wurde 1929 geboren, die Brüder George und Raymond folgen 1935 bzw. 1943, Robert stirbt kurz nach der Geburt 1938
1937–49
Besuch der Schule in Lorain. Highschool-Abschluss
1949–53
Studium an der Howard University (Englisch und Altphilologie)
1953–55
Magister-Studium an der Cornell University (Englisch)
1955–57
Dozentin für Englisch an der Texas Southern University in Houston, Texas
1957–64
Dozentin für Englisch an der Howard University in Washington, DC
1958–64
Heirat mit dem Architekten Harold Morrison aus Jamaika. Zwei Söhne, Harold Ford (geboren 1961) und Slade Kevin (geboren 1964)
1964–67
Textbuchlektorin bei einer Tochtergesellschaft des Random House Verlags in Syracuse, New York
1967
Lektorin beim Verlag Random House in New York, NY (bis 1984)
1970
„Sehr blaue Augen“ erscheint
1971–72
Associate Professor für Englisch an der State University of New York at Purchase
1973
„Sula“ erscheint
1974
Herausgabe des „Black Book“
1975
„Sula“ wird mit dem National Book Award ausgezeichnet
1977
„Solomons Lied“ erscheint, das mit dem National Book Critics Circle Award und als Book-of-the Month Selection ausgezeichnet wird. Gastprofessur an der Yale University. Wird von Präsident Carter in den National Council for the Arts aufgenommen
1981
„Teerbaby“ erscheint. Toni Morrison wird in die American Academy of Arts und das Institute of Arts and Letters gewählt
1984–89
Berufung als Albert Schweitzer Professor of the Humanities an der State University of New York in Albany, NY
1986
Uraufführung des Dramas „Dreaming Emmett“ in Albany, NY
1986–88
Gastprofessur am Bard College, NY
1987
„Menschenkind“ erscheint. Als Regent’s Lecturer an der University of California in Berkeley
1988
Morrison erhält den Pulitzer-Preis und verschiedene andere Preise für „Menschenkind“
1989
Berufung als Robert F. Goheen Professor of Humanities an der Princeton University, wo sie heute noch lehrt
1992
Es erscheinen „Jazz“ und „Im Dunkeln spielen. Weiße Kultur und literarische Imagination“
1993
Nobelpreis
1996
National Book Award
1998
„Paradies“ erscheint
Der Film „Menschenkind“ mit Oprah Winfrey in der Titelrolle wird herausgebracht
1999
„Die Kinderkiste“, zusammen mit ihrem Sohn Slade Morrison, erscheint. Gemeinsam mit Slade folgen weitere Kinderbücher: „Das Buch der Bösen“ (2002); „Who’s Got Game? The Lion or the Mouse?“ (2003); „Who’s Got Game? The Ant or the Grasshopper?“ (2003); „Who’s Got Game? Poppy or the Snake?“ (2004)
2003
„Liebe“ erscheint
2004
„Remember – The Journey to School Integration“ erscheint
2005
Uraufführung der Oper „Margaret Garner“ von Richard Danielpour in Detroit; Libretto von Toni Morrison

Weitere Ehrungen und Auszeichnungen:

  • Distinguished Writer Award from the American Academy of Arts and Letters (1978)
  • Commander of the Order of Arts and Letters (Paris, 1994)
  • Pearl Buck Award (1994)
  • National Book Foundation Medal for Distinguished Contribution to American Letters (1996)
  • Premio Grinzane Cavour – Sonderpreis (2001)
  • Pell Award for Lifetime Achievement in the Arts, Providence, Rhode Island (2001)
  • École normale supérieure, Docteures Honoris Causa, Paris (2003)
  • Coretta Scott King Book Award für „Remember – The Journey to School Integration“ (2005)

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages aus:
Heidi Thomann Tewarson: Toni Morrison. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2005

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