Webseite zur Aktion Eine STADT. Ein BUCH.

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Fernwärme Wien steht für Kunst und Kultur

Die Fernwärme Wien als einer der Energieversorger Wiens engagiert sich aus gutem Grund auch im Bereich Kultur. Kunst und Kultur sind für uns nicht bloß das "Schlagobershäubchen" der Gesellschaft, sondern ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden und sich für die Menschen engagierenden Stadt. Wir nehmen damit auch unsere Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger als ein Wirtschaftsunternehmen Wiens wahr. Seit Jahren engagieren wir uns im Bereich Kulturförderung. Unser Ziel ist, zu helfen Projekte zu realisieren, die einen hohen Nutzen für die Stadt und ihre Bewohner haben.

Die erfolgreiche Aktion "Eine STADT. Ein BUCH." ist dafür ein Paradebeispiel. Die Wienerinnen und Wiener ziehen aus diesem Projekt einen ungemein hohen Nutzen, denn sie bekommen ein absolut lesenswertes Buch geschenkt. Das gedruckte Buch gilt ja immer noch als ganz besonders wertvolles Kulturgut. Ein gutes Buch kann im besten Fall zu einem Begleiter auf Lebenszeit werden. Die Fernwärme Wien will mit ihrem Engagement für "Eine STADT. Ein BUCH." dazu beitragen, dass das Medium Buch fest im Kulturbewusstsein der Stadt verankert bleibt. Die Bücher John Irvings haben alle Voraussetzungen, um lebenslange Begleiter zu werden. Die meisten Menschen, die irgendwann einmal einen Roman des amerikanischen Autors gelesen haben, sind zu Irving-Fans geworden und wollten alle Werke von ihm kennen lernen. Fast müsste man warnen: John Irving zu lesen, kann süchtig machen. Bei einer Sucht wie dieser braucht man allerdings keinen Entzug und keinen Therapeuten. Man will nur ab und zu mit neuem gutem Lesestoff versorgt werden.

John Irving ist nicht bloß Bestsellerautor, sondern ein Schriftsteller, der mit Witz und erzählerischer Eleganz für Toleranz und Menschlichkeit kämpft. Vor allem geht es ihm um eine Allianz gegen das Vorurteil. "Laßt die Bären los!", sein erster Roman, spielt in Wien, wo Irving ein Jahr lang Studien betrieben hat. "Laßt die Bären los!" ist nicht nur als Darstellung des Wiens der 60er Jahre interessant. Die Geschichte zweier Studenten, die die Tiere des Schönbrunner Zoos befreien wollen, ist das Porträt einer nach dem Krieg orientierungslos gewordenen Jugend, die mit großem Enthusiasmus ein leider unsinniges Projekt verfolgt. Fast eine Art Gleichnis des modernen Fanatismus.

Wir - die Fernwärme Wien - freuen uns, dass wir im Rahmen der Aktion "Eine STADT. Ein BUCH." 100.000 Wienerinnen und Wienern die Gelegenheit bieten können, ein besonders kurzweiliges Werk der Weltliteratur kennen zu lernen.

Dr. Erich Haider

Geschäftsführer Fernwärme Wien

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